Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

Achternbusch, Herbert

Wurde am 23. 11. 1938 als Herbert Schild geboren. Der Schriftsteller, Maler und Filmemacher, Sohn eines Zahnarztes und einer Sportlehrerin, wuchs ab 1943 bei seiner Großmutter in Beitenbach in der Gemeinde Mietraching im Bayerischen Wald auf, wo er die Volksschule besuchte. Erst 1960 wurde er von seinem leiblichen Vater adoptiert. In Deggendorf ging er zum Gymnasium und wurde 1959 zum ersten Mal Vater; das Abitur bestand er 1960 in Cham. Nach einer abgebrochenen Lehre als Schreiner studierte er ein Semester an der Pädagogischen Hochschule München-Pasing (1960/61), dann drei Semester Malerei an der Nürnberger Kunstakademie sowie Bildhauerei an der Münchener Akademie der Bildenden Künste. 1962 heiratete er seine erste Frau Gerda, 1963, 1964, 1966 und 1968 kamen seine Kinder Rut, Andi, Rita und Judit zur Welt. Aus zweiter Ehe mit Judith Tobschall ging eine Tochter, Naomi Semiramis (geb. 1994), hervor. Zehn Jahre lang arbeitete Achternbusch als Maler und verdiente seinen Lebensunterhalt durch Hilfsarbeiten; die Familie wohnte in München, Starnberg und Gauting sowie in Buchendorf und Amberg am Ammersee; in den neunziger Jahren erwarb der Autor ein Haus in Karlstein im österreichischen Waldviertel.

1964 erschienen in der Zeitschrift »Akzente« erste Gedichte, im gleichen Jahr legte Achternbusch einen Band seiner Radierungen vor. Nach einigen Schmalfilm-Experimenten Anfang der siebziger Jahre lernte er die Filmemacher Werner Herzog, Volker Schlöndorff und Magarethe von Trotta kennen, die ihn in seiner Arbeit bestärkten. 1973 spielte er in Schlöndorffs Film "Übernachtung in Tirol" die Rolle des Volksschullehrers.
Kaum beachtet vom Block-Buster-Publikum realisierte der Filmemacher seit seinem Kino-Debüt "Das Andechser Gefühl" (1974) 30 Filme, 50 Bücher und 20 Theaterstücke, ein brisantes, provokatives Werk, in dem Komik als durchgearbeiteter Schmerz erscheint: Lotte H. Eisner sprach von »schmerzensvollen Burlesken«, Heinrich Böll lobte den »existentielle[n] Sog« seiner Prosa, Martin Walser verteidigte ihn als »größte[n] Darsteller der Egomanie«.

Das entfant terrible der deutschen Literatur- und Filmszene legte sich des öfteren mit Institutionen des politischen und kulturellen Lebens an: »Brunditsch die Nazisau ist wieder zum Obersten des Ioc gewählt worden«, heißt es in seiner Erzählung "Hülle" (1969). 1981 wertete der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks seinen Film "Servus Bayern" (1978) als Verstoß gegen das Rundfunkgesetz des Freistaates: »Für mich ist der Film schlicht und ergreifend eine Sauerei«, so Gerold Tandler, damals bayerischer Innenminister und Rundfunkrat. 1983 verweigerte die Freiwillige Selbstkontrolle (FSK) die Freigabe seines Films "Das Gespenst" (1982), weil dieser »sowohl das religiöse Empfinden wie auch die Würde des Menschen grob« verletzte.
Bundesinnenminister Friedrich Zimmermann (CSU) stoppte daraufhin die Auszahlung der letzte Rate des Bundesfilmpreises.

Zahlreiche Reisen führten den Autor nach Griechenland, Japan, Grönland, Kalifornien und Ägypten. Achternbusch ist Mitglied des VS und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 1975 erhielt er die Ludwig-Thoma-Medaille der Stadt München, 1977 den Petrarca-Preis, 1982 den Jahrespreis der deutschen Filmkritik, den Spezialpreis des Filmfestivals Locarno sowie den Bundesfilmpreis (Filmband in Silber) und den Preis der Arbeitsgemeinschaft der Filmjournalisten, 1986 und 1994 den Mülheimer Dramatikerpreis, 1989 den Tukan-Preis, 1994 den Dramen-Preis des Goethe-Instituts, 1996 den Friedrich-Wilhelm-Murnau-Preis der Stadt Bielefeld und 1999 den Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München.

Achternbusch begann sein literarisches Werk mit experimenteller, scheinbar regelloser, bajuwarisch-mundartlich geprägter Kurzprosa ("Hülle", 1969; "Das Kamel", 1970; "Die Macht des Löwengebrülls", 1970), die, »sich nach dem Hochdeutschen streckend« (Martin Walser), in rascher Folge erschien: »Ich hab keinen andern Weg, von einem komplizierten Nebeneinander Kenntnis zu geben als durch das Nacheinander und dadurch zunächst die einseitige Vereinfachung, die ich ja doch nie ergänze überbaue berichtige.« Seine detailgenauen Zeitprotokolle, autornah angelegt und inszeniert, sind auf mehrfache Verwertbarkeit (Film, Theater, Buch) ausgerichtet und spotten jeder (regel-)poetischen, ästhetischen oder pragmatischen Konvention.

Achternbusch stattet seine Figuren häufig mit Daten seiner eigenen biographischen Realität aus, stellt sie dann aber in Kontexte, die eine rein autobiographische Lesart ausschließen: Durch Überzeichnung entweder zum Grotesken hin ("Das Andechser Gefühl", in dem Roman "Die Stunde des Todes", 1975) oder zur Katastrophe ("Wind", 1984) werden die Kunstwelten an die Stelle der Realität gesetzt. Die burleske Überhöhung bzw. Unterschreitung der Realitätsvorgaben zielt auf eine Kritik der sozialen, politischen und kulturellen Wirklichkeit der deutschen Nachkriegsgesellschaft, besonders Bayerns, das durch sein konservatives, katholizistisches Wertesystem von Achternbusch des kulturellen Muffs, der Reaktion und Bigotterie verdächtigt wird. Sein Buch "Breitenbach" (1986) ist eine wortreiche, gebetsmühlenhafte Schmähschrift auf die CSU und ihre Anhänger. Der Faschismus wird hier als historische Konstante, die BRD als saniertes Konzentrationslager beschrieben, wo »Arbeit« wieder »frei« macht.

Achternbuschs Hassliebe zu Bayern und seine z. T. harsche Kritik an Staat und Politik, an Kirche und Religion wurde als Verletzung sittlicher und religiöser Gefühle empfunden; sein Jesus-Film "Das Gespenst" (1982; Filmbuch 1983) war ein internationaler Skandal und in einigen Ländern (Schweiz, Österreich) zeitweilig verboten und wurde zum Streitgegenstand über »Freiheit und Mißbrauch der Kunst«.

Die nicht bewältigte deutsche Vergangenheit ist ein Motiv dafür, dass das komödiantische, satirische, absurde Element seines Œuvres umkippen kann in erklärte Geschmacklosigkeit. Die Darstellung eines Arztes, der seinem Patienten 3.000 Hektoliter Schnaps verschreibt, damit er den Völkermord an sechs Millionen Juden vergisst (in "Das Haus am Nil", 1981), überschreitet bewusst die Grenzen des Zumutbaren: Der Normverstoß besteht darin, dass der Genozid in ein Register (un-)passender Vergleichsthemen (Umweltkatastrophen, Aids, atomarer Overkill etc.) gespannt und überzogen drastisch, satirisch und mit Komik dargestellt wird.

Heimatlosigkeit und die Suche nach Ersatzheimaten (Afrika, China, Grönland etc.) sind wiederkehrende Themen. In seinem Film "Servus Bayern" ( 1977) wird die Schönheit des Schreibens darin gesehen, Eis zu brechen und Eis zu schmelzen. In Bayern haben die Menschen, bildlich gesprochen, »das Eis in sich«, sind also gefühlskalt. Aber in welche Weltgegend das Subjekt auch immer verschlagen werden mag, es wird nirgendwo eine Idealheimat finden, in der die Erfüllung von »konservativen« Werten wie Glück, Harmonie, Heimatliebe, Wärme, Familie garantiert ist. In Grönland, wo das Eis außerhalb des Menschen liegt, ist die »trostlose Landschaft« der Gletscher mit »Tod« korreliert, sogar Sizilien ist von »grönländischer Atmosphäre überlagert«. Die Nichterfüllung der utopischen Suche ist systemimmanent zugleich Vorbedingung der Autorschaft selbst; denn wenn es für den Schriftsteller kein Eis mehr zu brechen gibt, dann gibt es für ihn auch die »Schönheit des Schreibens« nicht mehr, und das würde den Tod der Literatur bedeuten.

Trotz seiner Bajuwarismen, die einer breiteren Rezeption entgegenstehen, ist Achternbusch in den achtziger Jahren zum bundesdeutschen Skandalautor avanciert, nicht nur thematisch. Auch sein Stil unterläuft provokativ die »Hoch- oder Kunstgestochenheit der Bildungsträger«, und zwar durch eine betont unkünstlerische Erzählhaltung, die sich scheinbar der Kunstproduktion verweigert, die aber der Darstellung der kleinen Leute und ihrer Nöte besser zu entsprechen scheint. Eine »spezielle literarische Form«, heißt es in dem ›Roman‹ "Die Alexanderschlacht" (1971), könne sich bereits affirmativ bzw. subversiv zu einem »politischen System« verhalten. Das Merkmal des Anarchischen, von der Literaturkritik oft thematisiert, kann dabei zu einer positiven ebenso wie zu einer negativen Bewertung führen, je nachdem, welche formal-ästhetische Erwartung mit Literatur verknüpft wird. Die Erzählstruktur seiner Texte wird häufig als regellos, sprunghaft, subjektivistisch, von seinen Gegnern auch als schlampig und dilettantisch beschrieben. Sie suggeriert, dass die Texte verständlicher wären, würde man den realen biographischen Hintergrund und den situativen Kontext kennen, in dem sie entstanden sind. »Das beste Verständnis«, heißt es in "Die Alexanderschlacht", hätte der, »der sich am nächsten beim Autor befindet«.

Diese Einheit von Literatur (bzw. Film, Theater, Malerei) und Leben wird nicht zuletzt dadurch postuliert, dass die Texte ihre eigenen Entstehungsbedingungen immer schon mitreflektieren. Sie orientieren sich am Leitfaden einer fiktiven Autobiographie und an einer freien Form mündlicher Überlieferung (böhm. ›Kuschwarda‹). Sie stellen die Tante ("Ella", 1978), die Mutter ("Die Olympiasiegerin", 1982; "Mein Herbert", 1983), den Onkel ("Gust", 1984), die Großmutter ("Weg", 1985), die Ehefrau oder Freundin ("Das Ambacher Exil", 1987; "Mixwix", 1990) und den besten Freund ("Wind", 1984) ins Zentrum der dargestellten Welt.

In "Der letzte Schliff" (1997), der jüngsten Lebensabschnittsautobiographie, beschwört Achternbusch die Rückkehr seiner in Trennung lebenden zweiten Ehefrau. Das Buch, ein „verzweifelter Liebes- und Scheidebrief“ (Willi Winkler), kümmert sich nach Ansicht der Kritik zu wenig „um jenes Minimum an Distanz, das jede Fiktion nötig hat, um vom Privaten ins Allgemeine zu gelangen“ (Urs Widmer). Somit erscheint dieser (wie jeder) Text eher als ein Konglomerat aus Darstellungen der alltäglichen, oft banalen Lebensbedingungen (als den Begleiterscheinungen des Schreib- und Produktionsprozesses) und weniger als Thematisierung der Kunstproduktion selbst.

Achternbusch hat viele seiner Texte, auch die bereits publizierten, nachträglich überarbeitet und Textteile aus Einzelveröffentlichungen herausgelöst und neu zusammengestellt. Besonders gut sichtbar ist dies an seiner sechsbändigen Werkausgabe unter dem Motto "Du hast keine Chance aber nutze sie" (1978 ff). Die Existenz solcher Versatzstücke zeigt, dass Achternbusch im Gegensatz zur generativ-hierarchischen eine additiv-kombinatorische Textgenese bevorzugt. Er verzichtet weitgehend auf die gängigen Gattungsbezeichnungen, die Grundformen gehen ineinander über: Der Roman "Der Tag wird kommen" (1973) ist wiederholt von Gedichten durchbrochen, jedes Kapitel in "Breitenbach" beginnt als Erzähltext und endet als Gedicht. Ein Erzähltext kann zugleich als Theaterstück (z. B. "Ella", 1973/78), als Film oder Hörspiel (z.B. "Das Andechser Gefühl") realisiert werden.
Die bevorzugten Formen sind gleichwohl die Kurzprosa und der Dialog, wobei der jeweilige Texttyp eher annäherungsweise als Erzählung (z. B. "Blutentnahme", in "Land in Sicht", 1977), Brief ("Wind"), Essay (z. B. "Das Mumienherz", 1976; in "Land in Sicht") oder Drehbuch (z. B. "Herz aus Glas", 1976) und Theaterstück (z. B. "Ella", 1978) bestimmbar ist.

Seit Ende der siebziger Jahre ist die Theater-, Hörspiel- und Filmarbeit des Autors stärker darauf angelegt, die Genres ineinander zu übersetzen oder doch miteinander kompatibel zu machen. Als Regisseur hat Achternbusch seine Texte sowohl film- wie auch bühnenwirksam inszeniert (z. B. "Linz", 1987). Seit Anfang der achtziger Jahre ist Achternbusch zudem wieder stärker als Maler hervorgetreten, der seine Aquarelle unter anderem auf bedrucktes Zeitungspapier malt (abgedruckt in "Die Föhnforscher", 1985) - ein Zeichen für die Vergänglichkeit der Kunst.

Lutz Hagestedt

Werke: Sechs Radierungen, Stierstadt/Ts. 1964; Kimonos Tod, G., 1965; Südtyroler, G. u. Siebdrucke, Mü. 1966; Hülle, Pr., Ffm. 1969; Das Kamel, Pr., Ffm. 1970; Die Macht des Löwengebrülls, Pr., Ffm. 1970; Das Kind ist tot / Das Kind, Film, Ffm. 1970; Hörspiel in München und am Starnberger See, Hsp., HR/BR 1970; Die Alexanderschlacht, Pr., Ffm. 1971 (Neuausg. Weitra 2000); Absalom, Hsp., SDR 1971; L’Etat c’est moi, Pr., Ffm. 1972; 6. Dezember 1971/72, Film, 1972; Der Tag wird kommen, R., Ffm. 1973; Übernachtung in Tirol, Film, 1973; Jeder für sich und Gott gegen alle, Film, 1974; Happy oder Der Tag wird kommen, R., Ffm. 1975; Das Andechser Gefühl, Film, 1975, Hsp., SDR/SR/SWF 1975; Die Stunde des Todes, R., Ffm. 1975 u. 1978; Die Atlantikschwimmer, Film, 1976; Heart of Glass, Film, Text v. Alan Greenberg, Scenario v. H. A. u. Werner Herzog, Mü. 1976; Herz aus Glas, Film 1976; Land in Sicht, R., Ffm. 1977; Servus Bayern, Pr., Gauting 1977, Film, 1978; Bierkampf, Film, 1977; 1969. Schriften 1968-69, Pr., Ffm. 1978; Die Alexanderschlacht. Schriften 1963-71, Ffm. 1978; Die Atlantikschwimmer. Schriften 1973- 1979; Ffm. 1978; Servus Bayern, Film, 1978; Der junge Mönch, Film, 1978; Ella, Theaterst., UA Stg. 1978; Susn, Theaterst., UA Bochum 1979; Gust, Theaterst., Ffm. 1979, UA 1980; Der Komantsche, Pr., Hdbg. 1979, Film 1979; Es ist ein leichtes beim Gehen den Boden zu berühren, Pr., Filmtexte, Theaterst., Ffm. 1980; Kuschwarda City, Theaterst., UA Bochum 1980; Der Neger Erwin, Filmb., Ffm. 1981, Film, 1981; Das Haus am Nil. Schriften 1980-81, Ffm. 1981, Neuausg. Weitra 2002; Die Olympiasiegerin, Pr., Ffm. 1982, Film, 1983, Filmb. Ffm. 1984; Das letzte Loch, Filmb., Ffm. 1982, Film, 1981; Revolten, Pr., Theaterst., Filmtext, Ffm. 1982; Der Depp, Filmb., Ffm. 1982, Film, 1982; Plattling, Theaterst., UA Ffm. 1982; Das Gespenst, Film, 1982; Der Frosch, Theaterst., UA Bochum 1982; Wellen, Theaterst. u. Filmtexte, Ffm. 1983; Mein Herbert, Theaterst., UA Graz 1983, Hsp., BR 1984; Gust, Theaterst., UA Caen 1984; Rita Ritter, Film, 1984; Wind, Ffm. 1984; Wanderkrebs, Filmb., Ffm. 1984, Film, 1984; Sintflut, Libretto, UA Bochum 1984; Weg, Pr., Ffm. 1985, Theaterst., UA Mü. 1985, Hsp. SDR/BR/NDR 1985; Blaue Blumen, Film, 1985; Die Föhnforscher, Film, 1985; Breitenbach, Pr., Ffm. 1986; Heilt Hitler!, Film, 1986; Die blaue Blume, Kat., Ffm. 1987; Das Ambacher Exil, Pr., Köln 1987; Das Haus am Nil. Schriften 1980-1981, Ffm. 1987; Linz, Theaterst., UA Mü. 1987; Weißer Stier, Theaterst., UA Bonn 1987; An der Donau, Theaterst., UA Wien 1987; Punch Drunk, Film, 1987; Wohin?, Pr., Köln 1988, Film, 1988); Duschen - Du schon. Zwanzig Tuschen. Ein Trostbrief in 20 Kapiteln, zus. m. Scarlatto Negrentino, Mü 1988; Herbert Achternbusch. Der Maler, Kat., Mü. 1988; Wind. Schriften 1982-1983, Ffm. 1989; Mix Wix, Film, 1989; Mixwix, Pr., Köln 1990; Auf verlorenem Posten, Theaterst., Mü. 1990; Das Schaf im Wolfspelz, Video, Köln 1990; Die Föhnforscher. Schriften 1984; Ffm. 1991; Drei Künste. Ich mach meinen Stiefel und lauf in Socken rum, Kat., Saarbr. 1992; Es ist niemand da, Pr., Ffm. 1992; I Know the Way to the Hofbrauhaus, Film, 1992; Ich bin da Ich bin da, Film, 1992; Elefant als Straßenkehrer, Künstlerb., Eching 1992; Ab nach Tibet!, Film, 1993; Der Stiefel und sein Socken, Theaterst., Mü. 1993; Der kleine Prinz der Neunziger? Das Buch Arschi, hg. v. Elisabeth Schweeger, Ostfildern 1994; Der Stiefel und sein Socken, Theaterst., Ffm. 1994; Hades ade, Film, 1994; Hundstage, Pr., m. Illustr. v. Autor, Ffm. 1995; Dschingis Khans Rache. Bayerisches Totenbuch, m. Polaroids, Weitra 1995; Ich bin ein Schaf, Memoiren, Mü. 1996; Was ich denke, Pr., Mü. 1996; Letzter Gast, Theaterst., Mü. 1996; Die Einsicht der Einsicht, Ges. Theaterst., Ffm. 1996; Hinundherbert. Immerwährender Kalender, Weitra 1996; Meine Grabinschrift, Theaterst., Mü. 1996, Hsp., BR 1997; Guten Morgen, Kinderb., Weitra 1997; Der letzte Schliff, Pr., Mü., Wien 1997; Picasso in München, Film, 1997; Luther in Tibet, Saarbr. 1997; Malerei auf Papier, Regensb. 1997; Neue Freiheit Keine Jobs Schönes München Stillstand, Film, 1998; Misslungen, Drehb., Weitra 1998; Tukulti, Theaterst., Mü. 1998; Weisse Flecken, Bilder, hg. v. Elisabeth Schweeger, Weitra 1998; Schlag 7 Uhr, R., m. Bildern, Weitra 1998; Dulce est, Theaterst., Mü. 1998; Photographie. Fotografien aus 25 Jahren und ein Gedicht, zus. m. Barbara Gass, Hdbg. 1998; Drifting Bottles, Film, 1998; Die Reise zweier Mönche. Bilder und Geschichten, Weltra 1999; Karpfn, Kinderb., Weitra 1999; Die Vorgänger, Theaterst., hg. v. Uwe B. Carstensen u. Stefanie von Lieven, Ffm. 1999; Ich bin da. Drehbücher seit 1999, Weitra 1999; anatomie und idee. Vom Leben zur Idee zum Leben. Sammelschrift, zus. m. R. Marten u. Carolyn Carlson, 1999; Bilderzyklen und Gemälde seit 1985, Mü. 2000; Pallas Athene, Theaterst., hg. v. Uwe B. Carstensen u. Stefanie von Lieven, Ffm. 2000; Daphne von Andechs, Theaterst., hg. v. Uwe B. Carstensen u. Stefanie von Lieben, Ffm. 2001; Von Andechs nach Athen. Die griechische Tradition, hg. v. Elisabeth Schweeger u. Raimund Wünsche, Weitra 2001; Die Alexanderschlacht. Du hast keine Chance, aber nutze sie, hg. v. Richard Pils, Werkausg. Bd. 1, Weitra 2001; Der alte Film war tot. 100 Texte zum westdeutschen Film 1962-1987, zus. m. Doris Dörrie und Rainer Werner Fassbinder, Ffm. 2001; Herberts Hellas. Achternbusch trifft Apollon, Film, zus. m. Andreas Ströhl, 2001; Das Klatschen der einen Hand, Film, 2002; Mein Vater heißt Dionysos, hg. v. Richard Pils, Werkausg. Bd. 3, Weitra 2003; Liebesbrief, Weitra 2003; Fabeln (nach Aesop), Weitra 2003; Ist es nicht schön zu sehen wie den Feind die Kraft verläßt. Zeitungsartikel, hg. v. Richard Pils, Weitra 2003.