Thomas-Kraft.net

Neuester Stand: 05-09-2017 • 20:53

Tomaten aus Tulsa

Leserstimmen

 

Schelmengeschichten der Moderne

Christoph W. Aigner, Salzburg

 

Vermittelt auf faszinierende Weise, wie Männer so ticken.

Barbara Yurtdas, München 

 

Schöne und unterhaltsame Stories, bei 29 Palms musste ich unweigerlich schmunzeln...

Jürgen Herrmann, Herrsching am Ammersee


In seiner kessen, flotten und nachdenklichen Tonart besonders auch als Reiselektüre geeignet.

Dieter Lattmann, München

 

Pressestimmen

 Donaukurier, 11.6.2016

Welch ein Paar sind Ray und Martha! Unkonventionell haben sie sich kennengelernt, Martha war liiert, doch Ray überzeugte sie davon, dass er der einzig wahre Mann an ihrer Seite sei. Ebenso unkonventionell ist ihr Urlaub in Frankreich, wo Ray schon mal ein fremdes Auto „ausleiht“. In allen 18 Short Stories geht es auf die eine oder andere Weise ungewöhnlich zu. Und das, obwohl es immer um Paarbeziehungen geht. Keine Konstellation, keine Frage ist neu, doch wie die Protagonisten damit umgehen, wie Thomas Kraft sie in Szene setzt, mit Musik und Literatur verbindet, ist atemberaubend.

Und berührend wie in der titelgebenden Geschichte des Musikers, der von seiner Frau nach seiner Entlassung aus der Klinik in seiner Liebe zum Leben bestärkt wird. Barbara Fröhlich

 

 Fränkischer Tag, 16.2.2016

Auf der Suche nach den guten wilden Zeiten

 Es ist ein gar nicht seltenes Phänomen, dass Menschen fortgeschrittenen Alters sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit begeben. Oder in der verlorenen Zeit immer haften bleiben, den, wie sie meinen, goldenen Jugendjahren ein Leben lang nachtrauern und den Bands, die sie als 16jährige verehrten, ein Leben lang treu bleiben.

Zu dieser Spezies gehört Thomas Kraft wohl nicht. Er ist ein literarischer Allrounder (…) und legt nun einen Erzählungsband vor (…) und offenbart, wie intim der Autor sich mit den Verästelungen der Pop-Geschichte beschäftigt hat. Am besten sind jene Erzählungen gelungen, deren Schauplatz tatsächlich „unterwegs“ liegt. (…)

Das sind alles versunkene, halb vergessene Welten, die Thomas Kraft hier evoziert. Lesenswert sind seine Storys wegen des Erzähltons, jener lässig-melancholischen Diktion, die etwa auch Autoren wie Franz Dobler oder Carl Weissner kultivier(t)en. Rudolf Görtler

Fränkische Nacht, 16.11.2015

„Spannende Geschichten, wie der Untertitel „Stories“ ahnen lässt, kreisen um Beziehungsverstrickungen, um unterschiedliche Perspektiven der Wahrnehmung. Bei Thomas Kraft spielt - wie bei vielen seiner Veröffentlichungen - die Verbindung zur stilprägenden Musik der 70er bis 90er dabei nicht nur am Rande eine Rolle. Solche Titel wie „Lady In Black“ und „Lenny“ verraten es, doch geht es um mehr: Letztlich dreht sich alles um den alltäglichen Wahnsinn des Lebens. Es geht um kommunikative Missverständnisse im fragilen Verhältnis der Geschlechter untereinander, um Widrigkeiten des Alltagslebens. Viele Stories hallen im Kopf des Lesers nach, erinnern an eigene Fehlleistungen in heiklen Lebenssituationen. Unerwartete Wendungen verleihen den insgesamt 18 Geschichten einen eigenen Drive, in dem sich auch Irreales seine Bahn bricht und erleichternd glückliche Fügungen wieder ans Licht finden. Zwischen Romantik und Grauen erzählen die Stories von Liebe und Anarchie an verschiedenen Orten wie North Ontario und Franken, von Honeymoon Killers und Tomaten beim Älterwerden.“ Helmut Ölschlegel