Thomas-Kraft.net

Neuester Stand: 29-01-2015 • 17:08

Schwarz auf Weiß

Warum die deutschsprachige Literatur besser ist als ihr Ruf.
Eine Werbeschrift. Kookbooks, Idstein 2005.

"Thomas Kraft's Buch ist geistreich, hervorragend geschrieben und von `guter Absicht´ getragen."
Tanja Dückers, Jungle World, 23.3.2005

"Kraft weist in dem hübsch aufgemachten Band zunächst allerhand neuere Thesen vom Niedergang zurück (Schlaffer, Böttiger, Winkels) und zeichnet dann ein Panorama dessen, was gegenwärtig in der deutschen Sprache geschrieben wird..."
Julia Schröder, Stuttgarter Zeitung, 12.4.2005

"Das Buch ist wichtig und richtig. Nicht zuletzt stellt es ein Plädoyer dar für eine selbstbewußte und gerne auch subjektive Literaturkritik. Kritiker, die keine Meinung haben und dazu noch unfähig sind, diese auszudrücken, gibt es da draußen ja genug."
Tina Manske, satt.org, Mai 2005

"Das ist schon anständig und aller Ehren wert, was der Literaturkritiker und Literaturlexikonherausgeber Thomas Kraft hier versucht. Nämlich in einer Zeit, da sich die deutschsprachige Literatur nicht mit viel Ruhm bekleckert und erschwerte wirtschaftliche Rahmenbedingungen vorfindet, in einer `Werbeschrift´ zu erklären, `warum die deutschsprachige Literatur besser ist als ihr Ruf´. Das kann man ja gar nicht oft genug sagen..."
Gerrit Bartels, taz, 24.5.2005

"Kraft untersucht die angebliche Krise der deutschsprachigen Literatur, schildert die Trends zwischen Pop und Ostalgie, vor allem aber wendet er sich den Büchern zu. Auf diese Weise entsteht eine Miniatur-Literaturgeschichte der jüngsten Vergangenheit. Sie ist deswegen so sympathisch, weil sie weniger analysieren als begeistern möchte (...). Im Gegenteil sucht Kraft nach den Gründen der eigenen Lust am Lesen, um sie seinen Lesern weiterzutragen. Sein Überblick ist vielfältig, ohne beliebig zu werden. Und es ist schön, dass Kraft auch einige Namen findet, die es bisher zu größerer Bekanntheit nicht geschafft haben. Vor allem: Diese Werbeschrift fürs Unterhaltsame ist ihrerseits unterhaltsam zu lesen."
Johannes Breckner, Darmstädter Echo, 12.7.2005

"Man sollte also nicht weiter klagen, dass manch wichtiges Buch bei Kraft in vielleicht zu knappen Worten abgehakt wird, denn das Wesentliche glückt ihm genauso wie Winkels: das Gedächtnis des Lesepublikums aufzufrischen und Lust zu machen auf die häufig unterschätzte deutschsprachige Literatur unserer Tage."
Stephan Landshuter, Tages-Anzeiger, 15.7.2005

"In dem rund 120 Seiten starken Essay wirbt er für die Köstlichkeiten deutscher Gegenwartsprosa (...). Tatsächlich kämpft Kraft gleich an mehreren Fronten für seine Schützlinge. Einmal gegen jene Kunstrichter, die, wie weiland Heinz Schlaffer, die gesamte deutsche Nachkriegsliteratur für wertlos erklären, oder, wie jüngst Helmut Böttiger, lediglich ganz wenige Autoren gelten lassen, die einem hermetischen und elitären Kunstverständnis huldigen. (...) Thomas Kraft erweist sich in seiner Werbeschrift als ein Kenner, der ein weites Feld überblickt, aber ebenso als ein höchst subjektiver Liebhaber."
Heribert Hoven, Landshuter Zeitung, August 2005

"Der Prophet gilt bekanntlich nichts im eigenen Vaterland. Nirgends trifft das so zu wie in Deutschland. Eine jahrzehntelange Anti-Propaganda tat ihr Übriges, und prompt leidet der Ruf der deutschen Literatur wie wohl noch nie in ihrer gesamten Geschichte. Da ist es ein Glück, daß es Kritiker wie Thomas Kraft gibt. Gegen Unkenrufe resistent, neugierig und dies vor allem: belesen, bricht er jetzt eine Lanze vor allem für diejenigen deutschen Bücher, die in den vergangenen zehn Jahren erschienen sind. Die Periodisierung erfolgt nicht von ungefähr, denn geradezu explosionsartig hat sich seit Mitte der neunziger Jahre hierzulande ein neues Erzählen entwickelt. Wer nach dieser temperamentvollen Werbeschrift noch meckert, muß als unbelehrbar preisgegeben werden."
Tilman Krause, Die Literarische Welt, 22.10.2005